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Rasante Entwicklung einer alten Idee
Überraschung auf der Reha-Care 2003
Wie die IGEL GmbH einem alten Projekt in kurzer Zeit Leben einhauchte
Die Geschichte unseres Spok 21 ist lang und kurz zur gleichen Zeit. Wie das?
Geboren wurde die Idee bereits 1984. Die IGEL GmbH in Bremen gab es damals noch
gar nicht. Statt dessen fand sich die "Ingenieurgemeinschaft für Elektronik" zusammen,
in der kreative Köpfe an neuen Ideen bastelten. Eine dieser Ideen war die Entwicklung
eines kleinen, tragbaren Geräts, mit dem schriftlich kommuniziert werden konnte. An eine
Sprachausgabe war damals noch nicht zu denken. Potenzielle Benutzer sollten einen Text
eingeben können, der auf zwei gegenüberliegenden Displays ablesbar war. Aus dem Plan
wurde Wirklichkeit - allerdings mit einigen Abstrichen: Das Gerät, das Komobil, war
leider nicht so mobil wie der Name versprach, da es ein kompaktes Gehäuse aus Aluminium
besaß. Für die Entwicklung eines leichten Kunststoffgehäuses hätte man bestimmte Werkzeuge
benötigt; dafür fehlten damals einfach die finanziellen Mittel...
- für seine Zeit einzigartig -
Trotzdem - das Komobil war für seine Zeit einzigartig und ein Vorreiter für Hilfsmittel
dieser Art. Die Weiter-entwicklung und Verbesserung wurde zunächst jedoch auf Eis gelegt.
Im Laufe der Jahre wuchs der Bedarf an Kommunikations-Hilfsmitteln. Verfügbare Produkte
entsprachen längst nicht mehr den hohen Anforderungen der Kunden. Speziell Geräte mit
wohlklingender Sprachausgabe waren gefragt. Die verstärkte Nachfrage rief die Entwickler
der früheren "Ingenieur-gemeinschaft" - inzwischen die IGEL GmbH - wieder auf den Plan.
- verstärkte Nachfrage -
Mit neuem Elan und den nötigen finanziellen Mitteln sollte nun ein Gerät geschaffen
werden, dass alle Wünsche und Bedürfnisse möglicher Anwender erfüllen sollte. "Um ein
optimales Ergebnis zu erreichen, trugen alle Mitarbeiter der Firma ihre Erfahrungen zusammen",
so Konrad Metzger, Ingenieur bei IGEL und verantwortlich für die Produktentwicklung. "Berater
und Techniker erarbeiteten gemeinsam die Anforderungen, die an das Hilfsmittel gestellt werden
sollten."
- Suche nach Bauteilen -
Die Hauptforderungen: Displaygröße, Variabilität, Mobilität, Lautstärke, und Design. Die
Hauptarbeit: Die Suche nach den passenden Bauteilen. Nach und nach stellten sich erste
Erfolge ein: Passende Lautsprecher wurden gefunden, verschiedene Tastaturvarianten zum
einfachen Austausch entwickelt und ein leichtes Kunststoffgehäuse gebaut. Pappmodelle
stellten verschiedene Designentwürfe dar; die Entscheidung: Das neue Gerät sollte in vier
Farbvarianten erscheinen und ein großes Display für sieben untereinander stehende Zeilen
haben. Nach dem Zusammenbau und der passenden Softwareentwicklung begann die Testphase.
Vieles wurde verworfen, verbessert und erweitert. Die Techniker entwickelten ein Scanning-Modul
und dachten an Anschlüsse für PC-Tastaturen.
- der passende Name -
Was noch fehlte? Ein passender Name! Schnell bot sich eine Lösung: "Der Name lag eigentlich
schon durch die Anwendung auf der Zunge", erklärt Konrad Metzger: "Spok -
SchriftsPrachOrientiertes K
ommunikationsgerät". Und die 21? "Das stand auf der Zeichnung: Zweiter Entwurf, erste Zeichnung".
Zuletzt: Die offizielle Vorstellung. Nach nur etwas mehr als einem Jahr präsentierte IGEL im
Rehavista-Verbund sein brandneues Produkt auf der Reha-Care 2003 - zur großen Überraschung
der anderen Hersteller. "Unser Messestand wurde regelrecht umlagert", so Metzger. Dass diese
alte Idee am Ende in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte - damit hatte niemand gerechnet!
Auslieferung des ersten SPOK21
Stolz finden sich für ein Foto vor der ersten Auslieferung eines SPOK21
einige Mitarbeiter von IGEL zusammen.
Dies Aufnahme entstand noch in den alten Räumen am Hastedter Osterdeich.
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Persönliche SPOK21 Erfahrungen
Ein Vergleich der beiden Kommunikationsgeräte
SPOK21 und Lightwriter aus der Sicht eines Benutzers
Vergleich SPOK21 und LW aus der Sicht eines Nutzers
(195kB)
Dieser Bericht wurde uns freundlicherweise zur
Veröffentlichung zur Verfügung gestellt
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